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Herbst im Maggia- und Verzascatal

Cover Magazin WANDERN.CH

Die Topografie des Verzasca- und des Maggiatals verlangt den Wandernden viel ab. Die Aufstiege fordern viel Energie und Schweiss, doch sie geben auch viel Schönes zurück: im Lodanotal Kastanien, im Bavonatal stille Alpen, auf der Efrahütte weite Aussichten und auf dem Maiensäss Revöira die erfrischende Kühle der Steinhäuser. Im Lodanowald kamen wir hinter das Geheimnis, weshalb alte Kastanienbäume früher auf einen Meter zurückgestutzt wurden. Mit ihren langen Trieben rund um die Schnittstelle sehen sie heute ja ganz lustig aus. Die Stecken nutzten die Bauern damals, um die Reben zu stützen und Zäune zu bauen. Hätten sie die dicken Stämme ebenerdig gefällt, die Ziegen wären über die Triebe hergefallen. Oder wissen Sie, warum die Bauern Trockenmauern ausgerechnet mitten im Wald bauten, obwohl es dort meist keine Kühe einzusperren gibt? Mehr dazu in der Reportage. Solche Geschichten finden sich zuhauf im Tessin. Wir haben sie aufgespürt.

Wanderer statt Alphirten

Die steilen Hänge des Verzascatals sind gespickt mit unzähligen Maiensässen und Alphütten. Viele der eindrücklichen Steinhäuser und Plattenwege drohen endgültig zu zerfallen. Ein Verein von Freiwilligen hat einige wieder instand gestellt, ermöglicht authentische Wanderungen – und verspricht dem Tal eine Zukunft.

Wo Wandern Teil der Arbeit war

 

An den steilen Hängen ob Lavertezzo liegt Revöira, ein Maiensäss ohne Wasser, jedoch mit sehr viel Heu. Mehrmals pro Jahr stiegen deshalb die Bauern zwischen den Alpen, dem Maiensäss und dem Tal auf und ab. Eine Familienwanderung führt dorthin, wo früher vor allem Fleiss und Schweiss zählten.

 

Bäumiges Paradies mit Vergangenheit

Der Lodanowald im Maggiatal hat eine bewegte Geschichte hinter sich – bis man vor gut 50 Jahren aufhörte, ihn zu nutzen. Das soll so bleiben, in Zukunft sogar als Unesco-Welterbe. Eine Wanderung durch das Waldreservat führt zu Zeugen einer Zeit, als im Valle di Lodano geholzt wurde, als gäbe es kein Morgen.

Jetzt zeichnen Sie Ihre Wanderungen selbst

Die Serviceplattform www.wandern.ch wird immer raffinierter. Ab sofort können Nutzerinnen und Nutzer eigene Wanderungen planen, zeichnen, exportieren, ausdrucken und verwalten. Dazu brauchen sie ein Benutzerkonto und Zugang zu den Wandervorschlägen als Abonnenten des Magazins WANDERN.CH.

Zeigt her eure Schuhe!

Wanderschuhe, die nicht passen, können der Familie bald die Wanderung vermiesen. Es lohnt sich also für Eltern, sich Zeit zu nehmen für den Schuhkauf. Immer wieder, denn die Füsse der Kleinkinder wachsen rasch. Ein Ratgeber mit Praxistest.

In der nächsten Ausgabe 6/2019

Geprüft und mit Blick aufs «Horu»

Im Angesicht des «Horu» wandert es sich durch die Zermatter Winterlandschaft. Die Winterwanderwege im Wallis sind nicht nur Erlebnis pur. Sie sind auch homologiert. Wir erklären, wofür das steht.

WANDERN.CH 6/2019 ist ab 05.12.2019 am Kiosk erhältlich.

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